
Kein Licht, keine Heizung, keine Kochmöglichkeit, kein Internet,...Blackout. Ein solcher Stromausfall, der mehrere Tage andauern und mehrere Staaten gleichzeitig treffen kann, ist ein immer realer werdendes Bedrohungsszenario, das jeden einzelnen Bürger betrifft und nur mit Eigenvorsorge der Bevölkerung zu überstehen ist. Unser hochtechnisiertes Leben basiert auf einer ausreichenden Stromversorgung - und plötzlich steht alles still.
SO SORGEN SIE RICHTIG VOR
- Essens- und Getränkevorrat für mindestens zehn Tage
- Medikamente und Hygieneartikel
- Technische Hilfsmittel wie Notfallradio, Notkochstelle, Notbeleuchtung, ...
- Verzichten Sie aufgrund der Brandgefahr auf Kerzen
- Notfalltoilettenbeutel dürfen im Vorrat nicht fehlen ‒ für den Fall, dass die (Ab-)Wasserversorgung zusammenbricht
FAMILIEN-NOTFALLPLAN
- Erstellen Sie einen Familien-Notfallplan (z. B. wo ist der Familientreffpunkt, wie kommt jeder am sichersten nach Hause, Aufgabenverteilung, ...). Vergessen Sie bei der Vorsorge nicht auf Haustiere
- Mit dem Wissen, dass neben Ihnen selbst auch Ihre Liebsten gut versorgt sind, lässt sich eine solche Krise leichter überstehen ‒ bedenken Sie, es ist keine technische Kommunikation möglich
- Informieren Sie sich bei Ihrer Gemeinde, wo sich die nächste Selbsthilfe-Basis befindet. Diese ist im Gemeinde-Notfallplan fixiert, dient als Info-Drehscheibe und hilft den Bürgern bei der Selbstorganisation während einer solchen Katastrophe
- Denken Sie auch an „stromlose Beschäftigungsmöglichkeiten“
BEACHTEN SIE
- Sie brauchen Wasser nicht nur zum Trinken, sondern auch für das Kochen und die Hygiene
- Ein Blackout kommt ohne Vorwarnung
- Auch das Ende eines Blackouts ist nicht vorhersehbar ‒ was die gegenseitige Hilfe der Bürger erschwert
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